PALAZZETTI MAGAZINE

Das Motto lautet: Leckerbissen. Es handelt sich um den roten Faden, der Pizza, herzhafte Brioche, Girlanden und Bagels miteinander verbindet. In der Auflistung der Hefeprodukte, zu denen man einfach nicht nein sagen kann, fehlte aber eines. Wir konnten es deshalb nicht erwarten, es Ihnen vorzustellen: die gebratenen Montanare, ein köstliches traditionelles Rezept aus Süditalien.

Auch bekannt als „pizzelle fritte„, sind sie eine typische Zubereitung aus Kampanien und einer der unbestrittenen Protagonisten des Street Food. Wenn Sie jemals durch die Gassen von Neapel gebummelt sind, haben Sie sicherlich ihren Duft gerochen, der einem sofort Lust darauf macht, so schnell wie möglich eine davon zu vernaschen. Und das Tolle daran ist, dass Sie dank unseres Rezepts, das wir Ihnen heute vorstellen, diese ganz einfach zu Hause selber machen können!

Wir haben sie mit einem hausgemachten Pistazien-Basilikum-Pesto, saftigem Burrata-Käse und – was zum Abschluss dieses libidinösen Geschmackskreises nicht fehlen durfte – auch mit Mortadella gefüllt. Was kann man da sagen… ein echter Leckerbissen!

Konnten wir Sie überzeugen? Bieten Sie sie Ihren Freunden beim Ferragosto Grillfest als Fingerfood an – der Erfolg ist garantiert!

Das Rezept für „pizzelle fritte“ finden Sie unten. Wir freuen uns auf Fotos von Ihnen!

Hausgemachte gebratene Montanare mit Burrata, Mortadella und Pistazienpesto

ZUTATEN (Mengenangaben für 15 gebratene Pizzelle)

Für den Montanare-Teig:

  • 270 g Manitoba-Mehl
  • 130 g Mehl 00
  • 3 g Trockenbierhefe
  • 250 ml Wasser
  • 10 ml natives Olivenöl extra
  • 8 g feines Salz
  •  Samenöl zum Frittieren nach Belieben

Für das hausgemachte Pistazienpesto:

  • – 100 g Pistazien
  • – 15 g geriebener Grana-Käse
  • – 10 g Basilikum
  • – 50 g natives Olivenöl extra
  • – die Schale von 1/4 unbehandelten Zitrone
  • – Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Für die Füllung:

  • 150 g in Scheiben geschnittene Mortadella
  • 1 Burrata
ZUBEREITUNG
  1. In der Schüssel des Planetenrührgeräts das Mehl und die Bierhefe miteinander vermischen. Das Wasser dazugeben und das Rührgerät starten. Das geht natürlich auch von Hand: Man braucht etwas mehr Geduld, aber das Ergebnis ist genauso gut.
  2. Wenn der Teig für die gebratenen Pizzelle anfängt, Form anzunehmen, das Salz und das native Olivenöl extra langsam hinzugeben.
  3. Das Planetenrührgerät laufen lassen, bis der Teig eine glatte Konsistenz erreicht hat (das dauert etwa 10 Minuten).
  4. Nun ist es an der Zeit, den Montanare-Teig gehen zu lassen: mit Frischhaltefolie abdecken und ein paar Stunden warten, bis er sich verdoppelt hat.
  5. Danach die gebratenen Montanare formen. Den Teig in 15 Stücke (je ca. 40 g) teilen und zu Kugeln formen. Anschließend 15 Minuten auf einem bemehlten Brett ruhen lassen.
  6. Jede Kugel in der Mitte andrücken und leicht ausbreiten, so dass eine Art Pizzaform entsteht. Jetzt werden die Montanare ausgebacken: sofort nacheinander in das heiße Öl tauchen und unter gelegentlichem Wenden goldbraun braten. Auf saugfähigem Papier abtropfen lassen.
  7. Das Pistazien-Basilikum-Pesto zubereiten. Zuerst die Pistazien schälen und ein paar Minuten blanchieren, dann in kaltem Wasser abtropfen lassen und die äußere Haut entfernen. Gut trocknen.
  8. Die Basilikumblätter, Zitronenschale, Öl, Grana-Käse, Salz und Pfeffer in einem Mörser vermengen. Mit dem Stößel einige Augenblicke lang verrühren, dann die Pistazien hinzufügen und das Pesto zu einer fast cremigen Konsistenz verarbeite.
  9. Jetzt muss man nur noch, die gebratenen Montanare mit gehackter Burrata, hausgemachtem Pistazien-Basilikum-Pesto und Mortadella-Scheiben füllen… ein einzigartiger Leckerbissen! Guten Appetit!

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About us

Kristel è food blogger per The Eat Culture e, su di lei, nemmeno una nuvola. Cogitatrice impegnata, alla costante ricerca di ispirazioni, dentro e fuori dalla cucina. Grazie al cielo tutto scorre: panta rei. E alla fine, come in uno splendido giardino bahai, verrà estasiata da un’illuminazione.