Sirmione wird von vielen als die „Perle des Gardasees” bezeichnet, ein Dorf aus dem 13. Jahrhundert, wo in jeder Gasse Geschichte und Schönheit spürbar werden. Die berühmte Scaligerburg, die Thermen des Catullo und die kleinen Strände, die vom Hafenbecken direkt auf den See blicken, machen diese Stadt zu einem beliebten Reiseziel für italienische und ausländische Touristen.

Das heutige Projekt befindet sich in dieser wunderschönen Kleinstadt und ist das Ergebnis einer sorgfältigen Renovierung, die von den Architekten des Studio Ava Studio Ava aus Desenzano del Garda (BS) in Zusammenarbeit mit StageIt StageIt, einem Innenarchitekturbüro aus der gleichen Region, durchgeführt wurde.

Vereinen, Trennen, ein Herz schaffen: die Bestimmung des Projekts

Das Wunschziel der Auftraggeber, das von den Architekten Virgillito und Avanzi geteilt wurde, war, den ursprünglichen Grundriss des Hauses aus den 1950er Jahren mit seiner klassischen Aufteilung in mehrere Räume mit einem Verbindungskorridor zugunsten eines einzigen großen Raums aufzugeben.     

Die Wohnbedürfnisse machten aber trotzdem eine stärkere Gliederung und eine, wenn auch nur teilweise, Unterteilung des Platzangebots erforderlich: Deshalb wurde beschlossen, den Eingangsbereich durch eine Trennwand abzugrenzen, an deren Rückseite der Wohnbereich geschaffen wurde.

Wie wurde das gemacht? Mit einem strukturellen und gleichzeitig designorientierten Element. Und genau hier kam die Inspiration ins Spiel und die Wahl fiel auf etwas Altes und mit der Tradition verbundenes, das die Möglichkeit bot, die Seele des Hauses aus den 1950er Jahren nicht ganz zu verlieren.

Die beiden Wohnbereiche des Eingangs trennt und vereint jetzt eine Feuerstätte, die zum Herzstück des Hauses wird, rund um die sich das gesamte häusliche Leben entfaltet.

Der Ecomonoblocco EM78 beidseitig Palazzettti Ecomonoblocco EM78 Bifacciale Palazzetti wird von einem „Gehäuse” aus Gipskarton umschlossen, das eine doppelte Funktion erfüllt, eine ästhetische und eine funktionale: Sie rahmt den Kamin ein und verbirgt eine tragende Säule.

Bei diesem Trennelement ist alles beidseitig ausgefertigt: Die Feuerstätte, deren Flamme gleichzeitig vom Wohnzimmer, von der Küche und vom Eingang aus sichtbar ist. Das gleiche gilt auch für die Holzscheite, die in einem offenen Einschubfach untergebracht sind.

Ein Projekt, das sich auf die Tradition zurückbesinnt, aber dank eines Designs, dem es gelingt, zeitgenössische und moderne Elemente zu kombinieren, einen Hauch Modernität ins Haus bringt.

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