Gute Nachrichten für den Planeten: alle Strategien der Kreislaufwirtschaft, die in den letzten Jahren umgesetzt wurden, zeigen allmählich die erwarteten Effekte und bieten hervorragende Aussichten für die Zukunft.

Das besagt der Circularity Gap Report, der vom Non-Profit-Verein Circle Economy erstellt und während des World Economic Forum in Davos vorgestellt wurde (die Videos von allen Vorträgen sind online verfügbar).

Der richtige Weg, um den „Klimakollaps“ zu vermeiden

Das wichtigste (und beruhigende) Ergebnis der Umfrage ist, dass die guten Praktiken der Kreislaufwirtschaft die globalen Treibhausgasemissionen um bis zu -39 % reduziert haben (das entspricht etwa 22,8 Milliarden Tonnen pro Jahr).

Was bedeutet dieses wichtige Ergebnis? Dank dieser Reduktion wäre es möglich, den durchschnittlichen Temperaturanstieg auf dem Planeten bis zum Ende des Jahrhunderts auf einem Niveau zu halten, das deutlich unter 2 Grad Celsius liegt.

Das ist angesichts der aktuellen Klimaverpflichtungen, die einen Anstieg von 3,2 Grad Celsius bis 2100 in Aussicht stellen, eine äußerst wichtige Nachricht.

Dieser Anstieg würde zu einer kontinuierlichen Zunahme des Risikos katastrophaler Wetterereignisse und verheerender Umweltfolgen führen, wie im Bericht Climate Change and Land des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) festgestellt wird.

Der Weg um den “ Klimakollaps“ zu vermeiden, ist also nur möglich, wenn man weiterhin eine ganze Reihe von Verhaltensweisen, welche die Erzeugung von Treibhausgasen begrenzen ,umsetzt.

Wie können Treibhausgase begrenzt werden?

Die Studie hebt hervor, dass der beste Weg ein ernsthaftes Engagement für die Einführung von erfolgreichen Kreislaufwirtschaftsstrategien ist.

Dies kann durch eine Vielzahl von Maßnahmen erreicht werden, angefangen mit ressourceneffizientem Verbrauch. Die drei Bereiche, in denen die größten Bemühungen erforderlich sind, sind diejenigen, die zusammen 70 % der globalen Emissionen ausmachen: Bauwesen, Reisen und Güterverkehr sowie Ernährung.

Demnach ist es wichtig, die Verwendung von Rohstoffen für die Herstellung neuer Produkte zu vermeiden und sich auf die Wiederverwendung und Regeneration von Materialien zu konzentrieren.

Für alle Sektoren gibt es die passenden Lösungen für die Kreislaufwirtschaft. Um nur ein Beispiel zu nennen: selbst das Heizen mit Holz stellt eine wirtschaftliche und ökologische Wahl dar, da sein Kreislauf den CO2-Gehalt in der Atmosphäre nicht erhöht.

Es ist durchaus möglich, diese gute Nachricht von einer Aussicht in eine sichere Zukunft zu verwandeln. Der Planet schreit förmlich danach. Hören wir auf ihn.

Umschlag: Photo by veeterzy on Unsplash