PALAZZETTI MAGAZINE

Dank des Engagements und des Fachwissens aller kann die Lösung Gestalt annehmen.

Am 21. Februar fand in Pordenone ein wichtiges Treffen mit dem Schwerpunkt auf einem entscheidenden Thema statt: die Zukunft der Nachhaltigkeit in Europa.

Das Ziel: ein konstruktiver Dialog zwischen den verschiedenen Kompetenzen – Technik, Politik, Unternehmertum und Design -, um der nationalen und internationalen Presse  einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Technik zu bieten. Wie weit sind wir bei der Schaffung der Grundlagen für eine wirklich grüne Zukunft?

Durch zahlreiche entscheidende Interventionen, die das Gesamtbild vervollständigen, wurden die kritischsten Punkte der Gegenwart hervorgehoben, angefangen bei dieser Feststellung: Die Gebäude in der EU sind alt und mit dementsprechend veralteten und ineffizienten Heizgeräten ausgestattet, und die Austauschrate beträgt bislang nur 4 %. Außerdem werden überwiegend fossile Brennstoffe verwendet, die sehr schädlich für die Umwelt sind.

Nach den Begrüßungsworten von Marco Sartini, dem Bürgermeister von Porcia (PN), dem Ort, an dem Palazzetti seinen Hauptsitz hat, erinnerte die Europaabgeordnete Rosanna Conte daran, dass Europa die Unternehmen unbedingt auf dem Weg zur Nachhaltigkeit zur Seite stehen muss, wenn die Fristen und die Qualität des Übergangs effektiv sein sollen.   

Ennio Prizzi, Politikbeauftragter bei Bioenergy Europe, erläuterte anschließend die aktuellen Ziele der EU, vom „Green Deal„, mit dem bis 2050 Klimaneutralität erreicht werden soll, bis hin zu „Fit for 55„, einer Reihe von Maßnahmen zur Senkung der Netto-Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent bis 2030. Prizzi unterstrich die entscheidende Rolle des Heizens in Privathaushalten und die Notwendigkeit, alte Systeme zu erneuern und durch moderne Biomasseanlagen zu ersetzen (retrofit).

Bernardo Martinez, Gesetzgebungsbeauftragter der GD ENER (Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission), sprach ebenfalls über den europäischen Green Deal und seine Rolle im Rahmen der Agenda 2023 der Vereinten Nationen, wobei er sich auf Ökodesign und Energiekennzeichnung konzentrierte und einige interessante Anregungen gab. Im Hinblick auf Pelletöfen ergab sich die Notwendigkeit, den Eingriff des Endverbrauchers zu verringern, die Effizienz zu verbessern und die Emissionen zu verringern. Dies ist nur durch die Verbesserung der bestehenden Technologie möglich.

Genau in diesem Kontext findet das Life Green-Stove-Projekt von Palazzetti, von Palazzetti, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des LIFE-Programms, dem Finanzierungsinstrument der EU für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, finanziert wird und seit 30 Jahren läuft, seine Daseinsberechtigung.

Der Geschäftsführer des Unternehmens, Marco Palazzetti, sprach darüber: „LIFE Green-Stove ist das Projekt, das die Entwicklung eines innovativen Pelletofens ermöglichte, der in der Lage ist, die Verbrennungsprozesse zu optimieren, um den Verbrauch und die Emissionen deutlich zu senken. Ein äußerst umweltfreundlicher Ofen, der mit IoT-Technologie ausgestattet und somit überaus einfach zu bedienen ist.

Anschließend hielt Annalisa Paniz, Generaldirektorin des AIEL und Vorstandsmitglied von Bioenergy Europe – European Council, eine Rede. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen stand die Holzversorgungskette, ein Schwungrad für die zukünftige Energiepolitik in unserem Land und auch darüber hinaus. Der Brennstoff wird durch die Technologie der Biomasseheizung in Privathaushalten zu der erneuerbaren Energiequelle mit den geringsten Umweltauswirkungen.

Mit anderen Worten: Holz ist der Biobrennstoff der Zukunft.    

Mit der Vorstellung des Kaminofens Driade, dem Ergebnis eines Forschungs- und Entwicklungsprozesses, der im September 2021 eingeleitet wurde, ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben. Dieses Produkt verkörpert eine Technologie, die wirklich in der Lage ist, die Art und Weise, wie wir über Pelletöfen denken, zu verändern.

Wenn man die Punkte zusammenfasst, die im Laufe des Tages behandelt wurden, vom Engagement der Europäischen Union bis hin zu den kritischen Aspekten des Heizungsmanagements in den Haushalten, wird ein gemeinsamer Gedanke deutlich: Durch das synergetische Engagement von Unternehmen und Institutionen können eine Umweltkultur geschaffen und konkrete Antworten gegeben werden. Und das hat Palazzetti schon immer verkörpert.

             

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