PALAZZETTI MAGAZINE
Das Anzünden eines Feuers im Kamin bringt uns der Natur näher. Es handelt sich um eine atavistische Geste, die jedes Mal aufs Neue fasziniert, und um ein Erlebnis, das etwas Magisches an sich hat. Aber wie wählt man Brennholz aus? Hier finden Sie alle Tipps für eine optimale Verbrennung, denn das richtige Holz sorgt für Komfort, Nachhaltigkeit und Bequemlichkeit.

Hartholz oder Weichholz?

Die Ausbeute an Brennholz hängt von der Pflanze und ihrem Feuchtigkeitsgehalt ab. Man kann zwischen Hartholz und Weichholz unterscheiden. Unter Hartholz verstehen wir Laubbäume wie Eiche, Buche und Esche; diese eignen sich am besten für unseren Kamin, da sie sich durch eine höhere Dichte auszeichnen und daher im Verhältnis zu ihrem Volumen mehr Wärme liefern. Weichholz hingegen stammt von Nadelbäumen wie Kiefer, Tanne und Lärche und eignet sich nicht zum Heizen. Außerdem kann die ständige und längere Verwendung von Holz, das besonders reich an aromatischen Ölen ist (z. B. Eukalyptus, Myrte usw.), zu einer plötzlichen Verschlechterung der Innenkomponenten führen, aus denen das Produkt besteht. Die Referenznorm, die sich mit den allgemeinen Anforderungen und der Definition von Klassen für Brennholz beschäftigt, ist UNI EN ISO 17225.

Feuchtigkeit und Größe des Brennholzes

Um den Kamin leicht anzuzünden, muss das Holz gut abgelagert sein. Der Grund dafür ist, dass frisch geschnittenes Holz sehr feucht sein kann (bis zu 75 %). Wenn Sie es im Kamin verbrennen, führt dies zu einer Verbrennung mit schlechter Heizleistung und zur Bildung von viel Rauch und Rückständen im Schornstein, wobei die Möglichkeit eines Brandes im Schornstein besteht. Aus diesem Grund ist es zunächst notwendig, es ca. 18/24 Monate lang trocknen zu lassen. Dadurch verliert es mehr als 60 % seiner Feuchtigkeit, lässt sich leichter entzünden und gewährleistet eine optimale Verbrennung. Eine wesentliche Rolle bei der Wahl des Holzes spielt seine Größe (d.h. die Größe des Stammes). Bedenkt man, dass die Verbrennung eine Reaktion zwischen Brennstoff (Holz) und Brennmittel (Luft) ist, sorgt eine kleinere Größe für eine größere Kontaktfläche zwischen Holz und Luft und damit für eine bessere Verbrennung. Wenn das Holz nicht gespalten ist, besteht die Gefahr, dass die Rinde, die quasi als Abdichtung fungiert, die Feuchtigkeit nicht verdunsten lässt. Deshalb führen kleine Stücke (25-33 cm mit einem Durchmesser von 4-10 cm) dazu, dass das Holz schneller trocknet und die Verbrennung besser ist.

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